Ökologische Leitlinien der Evang.Kirchengemeinde Ilsfeld und Schozach

  
Ökologische Leitlinien der Evang. Kirchengemeinde Ilsfeld/Schozach

Vorwort
Gottes wunderbare Schöpfung gibt uns immer wieder Grund zum Staunen und zum Loben. In diesem Staunen und Loben finden wir uns wieder in den Worten von Psalm 104,24: ‚Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter!'
Da Gottes gute Schöpfung auch für die zukünftigen Generationen erhalten bleiben soll, haben wir uns entschlossen, am Umweltaudit der Evang. Landeskirche teilzunehmen. Nach den Aussagen der Bibel ist Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde. Auch der Mensch ist Teil dieser Schöpfung. Nach dem Schöpfungsbericht der Bibel hat Gott dem Menschen den Auftrag gegeben, die Erde zu bewahren (1.Mose 2,15). Dieser Auftrag ist für uns Verpflichtung. Die im Folgenden aufgeführten ökologischen Leitlinien wurden unter Einbeziehung der Gemeindemitglieder erarbeitet und vom KGR verabschiedet.

 

1.
Wir sehen nachhaltige Maßnahmen zur Bewahrung der Schöpfung und den aktiven Umweltschutz als dringliche Aufgabe unserer Zeit an. Deshalb wollen wir uns in diesem Bereich mit einem Teil unserer Zeit und Kraft, sowie unserem Können einsetzen und wollen andere dadurch ermutigen, diesen Weg ebenfalls zu beschreiten - gemäß dem Petruswort: "Dient einander mit den Fähigkeiten, die euch Gott geschenkt hat - jeder und jede mit der eigenen, besonderen Gabe" (1.Petrus 4,10).

 

2.
Zum Bewahren der Schöpfung ist aktives Handeln nötig, gemäß dem Wort: "Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer allein" (Jakobus 1,22). Deshalb führen wir verschiedene Umweltschutzaktionen durch mit dem Ziel, eine kontinuierliche Verbesserung unseres Umwelthandels zu erreichen. Der Förderung gesunder Lebensräume für Tiere und Pflanzen messen wir besondere Bedeutung bei.

 

3.
Weil wir Gottes gute Schöpfung bewahren wollen, verpflichten wir uns, Umweltbelastungen, die durch uns verursacht werden, nach Möglichkeit zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Denn, "wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde" (Jakobus 4,17).
 
4.
Da wir überzeugt sind, dass wir mit unserem Engagement Gottes guter Schöpfung dienen, reden und handeln wir nicht im Verborgenen, sondern wollen als Kirchengemeinde dazu beitragen "Salz der Erde" und "Licht der Welt" zu sein (Matthäus 5,13.14). Dazu gehört das kontinuierliche Gespräch mit Gemeindemitgliedern und Mitarbeitern, der Austausch in Gruppen und Kreisen. Anregungen und Kritik nehmen wir gerne auf und fördern Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Wir informieren regelmäßig die Öffentlichkeit.

 

5.
Wir räumen umweltfreundlichen Produkten nach Möglichkeit Vorrang ein, weil sie zur Bewahrung der Schöpfung beitragen. Mit Rohstoffen und Energie gehen wir schonend und sparsam um. Ökologische Zielsetzungen sind für uns wichtig. Wir achten darauf, dass auch Personen, Lieferanten und Dienstleister, mit denen wir geschäftsmäßig zu tun haben, ökologische Zielsetzungen verfolgen. Uns ist es ein inneres Anliegen, dass wir uns "ernsthaft darum bemühen, das Gute zu tun. Das ist recht und bringt den Menschen Nutzen" (Titus 3,8b). Diesen Nutzen sehen wir nicht in momentaner Vorteilsmaximierung, sondern im Bewahren der Schöpfung für nachfolgende Generationen.

 

6.
Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist für uns selbstverständlich, denn schon Jesus sagte: ‚So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört' (Matthäus 22,21).

 


 
 
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