Gang des Spiels

1. Auftritt: 1518

Schwabenburse zu Heidelberg (Studentenheim, in dem die Schwaben wohnten).

 

Luther stellt in Heidelberg, eingeladen von seinem Orden, seine 95 Thesen zur Diskussion. Dies geschieht unter starker Beteiligung aus Württemberg stammender Theologiestudenten, die hier entscheidende Impulse bekommen. Auch Johann Gayling fängt hier Feuer.

 

2. Auftritt: 1523

Inzwischen ist Gayling Pfarrer in Ilsfeld.


Er ist verlobt mit einem Ilsfelder Mädchen (Elisabeth). Man stellt ihm und seinen Freunden seiner reformatorischen Predigt wegen nach.


3. Auftritt: 1523

Herzog Ulrich, aus dem Lande verjagt, hält sich in seiner franz. Besitzung Mömpelgard auf. Nur bei Nacht kann er ab und zu sein Land durchqueren.
Johann Gayling ist ebenfalls auf der Flucht. Er will in die Eidgenossenschaft. Doch unterwegs in Mömpelgard werden seine bisherigen Pläne durchkreuzt.


4. Auftritt: 1534

Johann Gayling ist Hofprediger in Mömpelgard.


Herzog Ulrich ist nach Hessen gereist um mit seinem Vetter Landgraf Philipp v. Hessen und mit einem zusammengekauften Heer sein Land zurückzuerobern.

Nach der Schlacht bei Lauffen zieht der Herzog wieder in Stuttgart ein.


5. Auftritt: 1548

Johann Gayling ist nun Pfarrer in Weinsberg.


In einem Gottesdienst bekommt er die Folgen des Interims zu spüren. Doch der sich wieder auf der Flucht befindliche Herzog kann ihm helfen, und schließlich kann er fliehen.


6. Auftritt: 1550

Johann Gayling ist inzwischen Pfarrer in Bottwar.


Er bekommt Besuch aus Schwäbisch Hall. Auf einem ,,Frühlingsspaziergang" erfährt er viel ,,Neues".