VCP Ilsfeld

Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
 
Siedlung Geronimo

 

Seit 1996 gibt es in in der evangelischen Kirchengemeinde die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP Ilsfeld !!! 

 

 

 

 

 

 

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Wir sind eine junge Truppe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 6-30 Jahren. Unsere einzelnen Gruppen sind koedukativ (Jungs und Mädchen zusammen) und in entsprechende Altersstufen eingeteilt.

 

Es gibt
4 Kinder-Gruppen und 1 Ranger/Rover-Gruppen in Neckarwestheim und
3 Kinder-Gruppen und 2 Ranger/Rover-Gruppe in Ilsfeld.

 

Gemeinsam singen, basteln, spielen, lachen, reden, werken wir, erkunden die Natur und haben vor allem sehr viel Spass zusammen.

 

Ein Schwerpunkt unserer Jugendarbeit sind Pfadfindertechniken. Wir lernen Waldläuferzeichen, Knoten, Wissenswertes über Tiere, Pflanzen, unsere Umwelt, Erste Hilfe und Interessantes über die Pfadis und ihre Entstehung. Und natürlich gehen wir auch zelten.

 

Wichtig ist uns, den Gruppenzusammenhalt zu stärken und dass alle zu verantwortungsvollem Verhalten gegenüber anderen und unserer Umwelt angeleitet werden.

 

 

Unsere Gruppenstunden-Zeiten

 

Ilsfeld

 

Großer Adler

Jahrgang 2006 bis 2008

Freitags, 17.30-18.30 Uhr, Johann-Geyling-Haus, Ilsfeld

 

Dakota       

Jahrgang 2000 bis 2004   

Freitags, 17-18 Uhr, Johann-Geyling-Haus, Ilsfeld

 

Matho       

Jahrgang 1998 bis 2001   

Freitags, 18.45-19.45 Uhr, Johann-Geyling-Haus, Ilsfeld


Kleine Büffel   

Jahrgang 1994 bis 1998   

Freitags, 19.30-20.30 Uhr, Johann-Geyling-Haus, Ilsfeld


Fox       

Jahrgang 1993 bis 1994    nach Plan



Neckarwestheim       

 

Maori

Jahrgang 2006 bis 2008

Mittwochs, 18.15-19.15 Uhr, ev. Gemeindehaus Neckarwestheim

 

Naira   

Jahrgang 2003 bis 2005   

Mittwochs, 18-19 Uhr, ev. Gemeindehaus Nwh.


Milascopa   

Jahrgang 2001 bis 2003   

Mittwochs, 18-19 Uhr, ev. Gemeindehaus Nwh.


Miyaca       

Jahrgang 1998 bis 2001   

Mittwochs, 19-20 Uhr, ev. Gemeindehaus Nwh.

 

 

In den Ferien finden keine Gruppenstunden statt!

 

weitere Infos: www.siedlunggeronimo.de

 

 

Unsere Ansprechpartner/Siedlungsleitungsteam:

 

Veronika Saur
Heilbronnerstr.31   
74382 Neckarwestheim
Tel.: (07133) 974555
Handy: 0176 45983161
e-mail: veronika.saurdontospamme@gowaway.web.de

Felix Schäfer
Im Ring 18
74360 Ilsfeld
Tel.: (07062) 63764
Handy: 0160 96541714
e-mail: felix.schaefer4dontospamme@gowaway.gmx.de

Felix Spathelf
Mühlstraße 31
74360 Ilsfeld
Tel. : (07062) 64683
Handy: 0157 51089041
e-mail : felix.spathelf@gmx.de

 


Mehr Infos zur Arbeit des VCPs in Württemberg findet Ihr/finden Sie über den unten aufgeführten Link.
 

Weiterführende Links
Verein Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Württemberg

 

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Bericht Pfingstlager 2010: Sonne, Matsch, Regen und Überfälle

Endlich war es wieder soweit: Die Pfingstferien waren da! Und natürlich stand wie jedes Jahr bei den Pfadfindern der Siedlung Geronimo das Pfingstlager an.

Pünktlich zum Ferienbeginn fuhren wir am Samstag, 22.05.2010 von dem Sportplatz in Ilsfeld los. Diesmal ging es nicht in weite Ferne, sondern wir blieben ganz in der Nähe – in Kurzach. Zunächst hatten wir wunderschönes Wetter, strahlenden Sonnenschein und der Aufbau ging relativ flott voran. Außer einer kleinen Platzwunde am Kopf eines unseres Leiters, der beim Aufbau einen umfallenden Zeltmast abbekam, waren keine Verletzten zu verzeichnen. Doch diese Wunde war nach einem Besuch beim Arzt, ein wenig Näharbeit von dessen Seite und vor allem nach einem großen Schrecken von allen Beteiligten dann relativ schnell vergessen.

Am Sonntag war dann der erste Spieltag. Das gesamte Pfingstlager handelte diesmal von den alten Griechen und ihren Göttern. Zuerst wurden die Kinder mit der Geschichte vertraut gemacht. Der hinterhältige Hades, Gott der Unterwelt, hatte die bezaubernde Aphrodite in sein Reich gelockt und dort gefangen gehalten um Zeus herauszufordern. Dieser bat daraufhin das Volk Athens – unsere Pfadis - ihm zu helfen, in Hades Reich einzudringen, Hades zu fangen und Aphrodite zu befreien. Hades hatte natürlich einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit die Athener auf keinen Fall in seine Unterwelt gelangen konnten, doch das „Volk Athens“ bewies sich als erstaunlich geschickt und einfallsreich. Zunächst standen die Workshops an. Immer zusammen mit den Mitgliedern ihrer Sippe konnten die Kids schnitzen, ein Holzmosaik basteln, Fackeln gießen und wickeln oder auch Gipsmasken herstellen. Während die Gruppen die Workshops erledigten, konnte immer eine Gruppe in das Labyrinth. Auch wenn es zuerst nicht danach aussah: Es konnte eine ganze Weile dauern bis man den richtigen Weg und wieder heraus fand, auch die Größeren hatten so ihre Schwierigkeiten. War jeder der Gruppe einmal durch dass Labyrinth gelaufen, erhielten die „tapferen Bürger Athens“ je Gruppe einen Schlüssel mit dem es möglich sein sollte, das Tor zur Unterwelt zu öffnen. Abends gab es zum ersten Mal Tschai und es wurde wieder am Lagerfeuer gesungen. Leider waren nach dem anstrengenden und langen Tag alle so müde, dass kaum einer bemerkte, wie uns in den frühen Morgenstunden von Überfällern das Zitronenteefässchen „entführt“ wurde. Immerhin, die Diebe waren noch so höflich sich mit einem „Und Tschüss!“ zu verabschieden. Zum Glück war es durch geschickte Verhandlungen  möglich, dass Fässchen bald wieder zurück zu bekommen.

Auch für das „Athener Volk“ begann der Montag spannend mit der Suche nach verschiedenen Symbolen, die ebenfalls benötigt wurden, um das Tor zur Unterwelt zu öffnen. Bevor sie jedoch durch das Tor treten konnten – dass sich nur zur Nachtstunde öffnen sollte - mussten die Pfadis erst einmal das Zaubernetz der giftigen Riesenspinne stehlen, mit dem sie dann später Hades fangen und in den Tartaros (=tiefes Loch mit glatten Wänden, wenn man einen Amboss hinein wirft, braucht es 100 Tage und 100 Nächte, bis man den Aufprall hört) werfen wollten. Als es dunkel wurde, brachen wir auch dann tatsächlich auf. Es war kein Problem das Tor aufzuschließen und wir begannen den Wald nach Hades abzusuchen. Zwei weitere Götter, Herkules und Achilles halfen uns dabei und begleiteten uns auf unserem Weg durch die Unterwelt. Wir fanden Hades, oder Hades fand uns - je nach dem. Einige mutige Sipplinge schafften es, ihn zu überwältigen und in das Netz zu wickeln. Nachdem Herkules und Achilles ihn in den Tartaros geworfen hatten, hallte sein Schrei noch sehr lange im Wald nach. Aber viel wichtiger war es nun, Aphrodite zu finden. Nach kurzer Zeit kamen wir zu ihr. Allerdings schlief sie tief und fest, und es musste erst im Laufe der nächsten Tage ein Trank gebraut werden, um sie zu wecken. Doch die Tagesaufgabe für heute war erst einmal erfüllt.

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen und späten Brunch ins Schwimmbad. Eine sehr gute Idee, alle konnten sich austoben und wurden gleichzeitig wieder sauber. Aufgrund des heraufziehenden Gewitters wurde der Aufbruch aus dem Bad jedoch ein wenig hektisch, alle wollten so schnell wie möglich zum Lagerplatz um nach den Zelten zu sehen. Als wir endlich dort ankamen, stellte sich heraus, dass unsere Sorge unbegründet war, die Zelte standen perfekt. Nach einem späten Abendessen und einer kurzen Runde des Spiels Holzfäller ging auch dieser Tag seinem Ende zu.

Am Mittwochmorgen jedoch beschloss das Wetter, dass es genug von der Sonne hatte und brachte uns sintflutartigen Regen. Die Wiese konnte das Wasser nicht mehr aufnehmen und das Wasser stand somit stellenweise Zentimeterhoch auf dem Platz. In aller Eile begannen wir, Wassergräben um unsere Zelte zu graben um zu verhindern, dass wir alle mit unseren Isomatten davon schwimmen. Im Zelt der Sippe Miyaca half dies nichts und es mussten zusätzlich noch Planen ausgelegt werden. Leider schlug der Regen nicht nur auf den Lagerplatz der sich nach und nach in eine einzige große Matschlache verwandelte, sondern auch ein wenig auf die Stimmung – was natürlich nachzuvollziehen ist, wenn es den gesamten Tag regnet und nicht eine einzige Minute die Sonne zu sehen ist. Heimweh wurde nach und nach laut. Als dann aber alle Zelte wieder halbwegs trocken waren, besserte sich die Laune aller Beteiligten ein wenig. Natürlich fiel das Programm für diesen Tag ebenfalls ins Wasser. Was wir uns aber nicht nehmen ließen, war das große Grillen am Abend, das nun in der Großraumjurte stattfand – schließlich musste der Sieg über Hades gefeiert werden. Irgendjemand musste wohl den Geruch des Fleisches gewittert haben, denn wir bekamen nachts wieder einmal unerwünschten Besuch auf dem Lagerplatz: plötzlich schreckten uns einige Böller und Geschrei aus dem Schlaf. Ziel des Angriffs war diesmal das Leiterzelt. Einer der Überfäller wurde diesmal aber erwischt, die restlichen Krachmacher konnten sich rechtzeitig verdrücken.

Am Donnerstagmorgen hatte das Wetter sich wieder soweit beruhigt, dass der Stationen-Lauf vom Mittwoch nachgeholt werden konnte. Denn Aphrodite schlief ja immer noch und musste noch von uns erweckt werden. Es war nicht einfach, an alle Zutaten zu kommen, die wir für den Zaubertrank benötigten, der sie wieder ins Leben zurückrufen sollte. Als erstes mussten die Stationen einmal gefunden werden, dann mussten die Aufgaben erledigt werden. Unter anderem musste man über eine Slackline (eine Art Spanngurt zwischen zwei Bäumen) balancieren, Holzstücke nach Gefühl abwiegen, Rätsel lösen usw. Für diese Aufgaben bekam man dann die Zutaten für den Zaubertrank. Nachdem Aphrodite durch den Trank erfolgreich wiedererweck werden konnte, wurde dies mit einem Abschlusslagerfeuer gefeiert. Die Gestalten, die später in der Nacht im Wald saßen, bemerkten wir nicht. Zuerst einmal genossen alle ihren letzten Abend. Es wurde zu Gitarrenklang gesungen und viel gelacht. Außerdem gab es ein letztes Mal Tschai.

In den frühen Morgenstunden, als wirklich alle im Schlafsack lagen bis auf die Nachtwache, hörten wir plötzlich Geschrei. Bis man jedoch aus dem Schlafsack gekrabbelt war, waren die Überfäller verschwunden - und mit ihnen unsere Fahnen. Wir wussten sehr schnell, wer uns besucht hatte, da die einige Nächte zuvor erbeutete CVJM- Fahne weg war. Ein „Gegenangriff“ für die nächsten Tage war schnell geplant, doch zunächst machten wir uns an den Abbau, der sich als wesentlich anstrengender erwies als der Aufbau, da man durch den Matsch zunächst zwei Schritte nach vorne machte, aber darauf hin auch gleich wieder zurück rutschte. Als endlich alles verstaut war und der Lagerplatz zwar müll- aber nicht matschfrei war, kamen auch schon die ersten Eltern um die Kinder zum Abschluss an den Sportplatz in Ilsfeld zu bringen. Nachdem dort dann die letzten Gipsmasken und Fundsachen verteilt worden waren, wurde der Abschlusskreis gemacht. Danach ging es nach einem gelungenen, ereignisreichen und spannenden Pfingstlager wieder nach Hause.

 

Vielen Dank an alle unsere fleißigen Helfer und Mitarbeiter, die viel Zeit und Energie in ein wieder einmal sehr gelungenes Pfingstlager gesteckt haben – ohne Euch wäre die Pfadfinderarbeit in diesem Rahmen nicht möglich – Dankeschön!
Auch danken wir allen, die dies von zu Hause aus überhaupt möglich gemacht haben: Familie Habermaaß, die uns mit frischem Obst und Gemüse versorgte, und auch allen Eltern, die Kuchenspenden brachten und Fahrdienste übernahmen.